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| Letzte Änderung am |
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Rückblick: Üntschenspitze |
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| Datum | Art und Ort der Veranstaltung |
Kommentare
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| Sa. d. 26.02.2011 |
Üntschenspitze abHopfreben |
Fortgeschrittenentour,
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| Teilnehmer/Innen |
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Fahrt mit Vereinsbus nicht möglich
mit Privat-PKW durchgeführt |
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Karte mit geplanter Route (pink/türkis) 1: 50000 ök 50 west |
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Karte mit durchgeführter Route (blau) 1: 50000 ök 50 west |
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| Bericht |
Bei angesagter Lawinenstufe 3 oberhalb von 1800m hat mir die Planung dieser Tour doch etwas Kopfzerbrechen bereitet, zumal sich einige Interessenten wegen der Verhältnisse und der Schneesituation wieder abmeldeten bzw. nichts mehr von sich hören liessen. Letztendlich war der Aufstieg über die SSW-Hänge eigentlich unproblematisch , lediglich die kurze Gipfelsüdhangquerung der Üntschenspitez knapp unter dem Grat war bei noch nicht zu starker Sonnenerwärmung vielleicht etwas heikel. Unser Schneeschuhgänger Mario ( hier ausnahmsweise als letzter in unserer Spur) hatte fast keine Probleme , bis auf die lange Gratquerung mit einigen flachen Passagen, die für Snowboarder Stockeinsatz erforderten. Den ersten Einstieg zur Nordabfahrt vom Vorgipflel habe ich verpasst und die nächsten Einstiege entlang des überwächteten Grates hätten einen 3-m drop-in in 40° steiles Gelände bedeutet, was doch für Einige einen sicheren Sturz bedeutet hätte. Also schnallten wir nochmals an und spurten zur NW-Flanke der Güntlespitez und konnten hier "sicher " die Abfahrt antreten. Ca. 100 m nördlich war an dieser Stelle einige Stunden vorher ein grosses Schneebrett bei der direkten Abfahrt von der Güntlespitez losgetreten worden. Da dieses Brett einen Grossteil der Flanke "abgeräumt " hatte , hielt ich die Einfahrt an dieser Stelle für vertretbar und das bescherte uns hier einen traumhaften Powderhang. Fast alle mussten mit dem bodenlosen Neuschnee kämpfen aber im Bereich "Häfen" angekommen waren wir von der Schneequalität und Landschaftsszenerie begeistert. Bei etwas schwierigeren Schneeverhältnissen ging es weiter abwärts zur Pisialp, was uns orografisch links haltend jedoch einen kleinen "knackigen" Durchstich durch das Bachbett des Schrecksbachs bescherte. Wohlverdiente Pause an der Alp und anschliessend unproblematisch auf Forstwegen unterhallb der Hornbergalpe zurück nach Schoppernau , wobei hier kurz vor Üntschele eine Waldwegsperrung wegen Forstarbeiten uns unangehmes durchkämpfen im Gelände mit Steinkontakt bescherte, was aber der euphorischen Stimmung mit Einkehrschwung im "Gämsle " nichts mehr anhaben konnte. Erwähnenswert, dass unser Skigast Mirco aus Greiz/Thüringen diese Abfahrt mit vielen Stürzen verletzungsfrei bewältigte, obwohl er erst das 7.Mal auf Skier "stand". Fazit: dank des vorangegangenem Schneefalls eine herrliche Skitour bei Kaiserwetter mit beindruckenden Wächten im Gipfelbereich und Überschreitung und Abfahrt auf Nordseiten bei Lawinenstufe 2-3.mit ca. 1380 Hm . Üb. d. 3.03.2011 W.B. |
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| Download ( gps-track aufgezeichnet) Aufstieg/Abfahrt | i | ||||||
| download aller Bilder und eines 6-min. HD-Films über FTP-Server möglich ; Zugangsdaten auf Anfrage | |||||||
BilderAlbum |
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